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Z Archiv: Astronomie am Freitag 2013

Vortragsprogramm

18. Januar Das astronomische erste Halbjahr 2013
(Link zum Vortrag: hier)
Stefan Karge
25. Januar Wie viel kosmische „Dunkle Materie“ befindet sich in Ihrem Wohnzimmer? Bruno Deiss
01. Februar Über die Zukunft - science vs. fiction Sighard Schräbler
08. Februar Vesta - Portrait eines "terroristischen" Asteroiden Volker Heinrich
15. Februar Die Farbe des Weltalls Sebastian Heß
22. Februar Neues vom Hubble-Space-Teleskop Dietmar Bönning
01. März Licht ins Dunkel? - Dunkle Materie im Labor René Reifarth
08. März Wo ist hier eigentlich der Mittelpunkt? Friedrich W. Volck
15. März Die ersten Galaxien - Erhellendes aus dem "Dunklen Zeitalter" Alexander Hartung
22. März Lebensspenderin Sonne Klaus Sterlike
29. März Karfreitag (keine Veranstaltung)  
05. April T Tauri - Wenn Sterne geboren werden Fabiano Pinto
12. April Einstein auf dem Prüfstand - Gravity Probe A & B Christian Trageser
19. April Ein Schwarzes Loch im Zentrum unserer Milchstraße? Stefan Karge
26. April War die Mondlandung echt? Martin Stammberger
03. Mai Der Meteoriteneinschlag im Ural Volker Heinrich
10. Mai Der römische Mithraskult - eine Astralreligion? Bruno Deiss
17. Mai Unser kosmisches Dorf – Das Sonnensystem Friedrich W. Volck
24. Mai Der Barringer Meteor Krater in Arizona Martin Bender
31. Mai Was haben Glasfasern mit galaktischer Archäologie zu tun? Philipp Schneider
07. Juni Saturn im Blick - Eindrücke eines riesigen Gasplaneten Volker Heinrich
14. Juni Auf der Suche nach der zweiten Erde Georg Piehler
21. Juni Das Periodensystem im Himmel und auf Erden Friedrich W. Volck
28. Juni Chaos im Universum Martin Stammberger
05. Juli Antimaterie - Vom Urknall in den Alltag Kathrin Göbel
23. August Das astronomische zweite Halbjahr 2013 Dietmar Bönning
30. August Der Große Andromeda-Nebel Stefan Karge
06. September Urlaub im Orbit - Science oder Fiction? Volker Heinrich
13. September Mission Planck: Die schärfsten Bilder vom kosmischen Rauschen Bruno Deiss
20. September Orion – der große Jäger Friedrich W. Volck
27. September Sonderveranstaltung: "Geist verleiht Flügel"
u.a. Vortrag: Schrödingers Katze lebt - Quantenphysik für Einsteiger

Martin Stammberger
Ab Oktober anderer Ort: Hörsaal BiK-F, Georg-Voigt-Str. 14-16, Frankfurt  
04. Oktober Wie wird das Weltraumwetter? Volker Heinrich
11. Oktober Der unbekannte Sub-Millimeter-Himmel:
Ein neues atmosphärisches Fenster wird geöffnet
Markus Röllig
18. Oktober Andromeda – Anatomie eines Sternbildes Klaus Sterlike
25. Oktober Kometen - Materie vom Ursprung des Sonnensystems
(Link zum Vortrag: hier)
Stefan Karge
01. November Astrofotografie: von Spiegelreflex- bis Kühlkamera
(Link zum Vortrag: hier)
Sighard Schräbler
08. November Neutrinos - von kleinen Teilchen und großen Problemen Klaus Kümpel
15. November Die Entdeckung der "Strahlen elektrischer Kraft" Friedrich W. Volck
22. November Nova Delphini 2013 - Der Star am Sommerhimmel Jan-David Förster
29. November Von Galileos Spektiv zum Extremely Large Telescope -
404 Jahre astronomische Fernrohre
Stefan Karge
06. Dezember Ein Blick in die Kinderstube des Kosmos Stefan Fiebiger
13. Dezember Auf der Suche nach den ältesten Sternen Kathrin Göbel
20. Dezember Der Stern von Bethlehem Bruno Deiss

 

Themenbeschreibung
18. Januar 2013, 20 Uhr
Das astronomische erste Halbjahr 2013 (Stefan Karge)
Das 1. Halbjahr 2013 gibt sich wieder alle Mühe uns mit interessanten Himmelserscheinungen zu erfreuen. Die beiden „Stars“ am Nachthimmel über Frankfurt im kommenden Sommerhalbjahr sind der Gasriese Jupiter und sein beringter Kollege Saturn. Natürlich werfen wir auch einen Blick auf die aktuellen Sternbilder. Beobachtungstipps sowie Hinweise zu weiteren spannenden astronomischen Ereignissen gibt es im Vortrag.
(Link zum Vortrag: hier)
25. Januar 2013, 20 Uhr
Wie viel kosmische „Dunkle Materie“ befindet sich in Ihrem Wohnzimmer? (Bruno Deiss)
Das Universum ist erfüllt von einer rätselhaften, unsichtbaren Materieform: der „Dunklen Materie“. Ihre Anwesenheit macht sich nur über ihre Schwerkraftwirkung bemerkbar. Im Kosmos – und in unserer eigenen Heimatgalaxie - gibt es ein Mehrfaches an Dunkler Materie als an „normaler“ Materie, aus der Sterne, Planeten und auch wir bestehen. Wie viel Kilogramm dieser exotischen Substanz befindet sich in unserer alltäglichen Umgebung?
01. Februar 2013, 20 Uhr
Über die Zukunft - science vs. fiction (Sighard Schräbler)
Eine Reise zu den Sternen dauert womöglich Jahrtausende - aber die Sendezeit ist begrenzt. Kein Wunder, dass SciFi-Autoren auf kreative Ideen kommen. Doch weshalb geht es nur in manchen Bereichen der Technik schnell voran? Ein kurzweiliger Rückblick auf unsere Zukunft mit Auszügen aus dem Genre und Ideen von Carl Sagan.
08. Februar 2013, 20 Uhr
Vesta - Portrait eines "terroristischen" Asteroiden (Volker Heinrich)
Bislang hat die Forschung sich auf die Erkundung der großen Planeten unseres Sonnensystems konzentriert. Seit einigen Jahren stehen nun auch Kometen und Asteroiden im Fokus - und erweisen sich als höchst interessant. Einer der größten Asteroiden ist Vesta. Die Raumsonde Dawn hat ihn mehr als ein Jahr lang genauestens beobachtet und unter anderem herausgefunden, dass es Verbindungen zu unserer Erde gibt...
15. Februar 2013, 20 Uhr
Die Farbe des Weltalls (Sebastian Heß)
Von der Bestimmung der auf der Sonne und anderen Sternen vorkommenden chemischen Elementen bis hin zur Messung der Fluchtgeschwindigkeit der Quasare: fast alle Kenntnisse der kosmischen Objekte haben wir durch die genaue Untersuchung des von ihnen abgestrahlten Lichtes. Im Vortrag wird die beeindruckende und farbenfrohe Ästhetik des Universums mit der in diesen Farben verborgenen Information verknüpft.
22. Februar 2013, 20 Uhr
Neues vom Hubble-Space-Teleskop (Dietmar Bönning)
Das HST gehört mittlerweile sowohl zu einem der erfolgreichsten Teleskope als auch zu einer der längsten Satellitenmissionen der Menschheit. Auch wenn seine Tage gezählt zu sein scheinen, es überrascht uns immer wieder aufs Neue mit fantastischen Bildern aus den Weiten des Universums. Einige davon will der Vortrag vorstellen.
01. März 2013, 20 Uhr
Licht ins Dunkel? - Dunkle Materie im Labor (René Reifarth)
Nach heutigem Wissen besteht unser Universum zu 23 % aus Dunkler Materie. Wir können sie nicht sehen und sie wechselwirkt kaum mit normaler Materie. Dunkle Materie macht sich nur indirekt bemerkbar. Vermutlich besteht sie aus einer uns unbekannten Art von Teilchen. Weltweit werden aufwändige Experimente durchgeführt, um die Teilchen aus dem Kosmos direkt nachzuweisen. Am LHC könnten diese Teilchen erzeugt und gehttp://www.physikalischer-verein.de/index.php/veranstaltungsarchiv?id=106messen werden.
08. März 2013, 20 Uhr
Wo ist hier eigentlich der Mittelpunkt? (Friedrich W. Volck)
Ursprünglich sahen die Menschen die Erde im Mittelpunkt der Welt und dafür gab es gute Gründe. So blieb es bis ins 16. Jahrhundert und dann wurde die Erde ein Planet unter vielen und dann die Sonne eine unter vielen und dann die Milchstraße ... Ja, welches Bild machen sich die Astronomen und die Kosmologen von der Welt?
15. März 2013, 20 Uhr
Die ersten Galaxien - Erhellendes aus dem "Dunklen Zeitalter" (Alexander Hartung)
In der Zeit zwischen 300.000 und 200 Millionen Jahren nach dem Urknall wurde es im Universum zunehmend dunkler: Die anfangs heiße kosmische Materie kühlte durch die allgemeine Expansion des Universums stark ab. Leuchtende Sterne hatten sich noch nicht gebildet. Die Erforschung der schwachen Reststrahlung aus dieser Zeit mit speziellen Weltraumteleskopen soll nun Licht in dieses „Dunkle Zeitalter“ bringen.
22. März 2013, 20 Uhr
Lebensspenderin Sonne (Klaus Sterlike)
Seit Jahrtausenden verehrten Menschen unser Muttergestirn als Gottheit und große Lebensspenderin. Noch bevor die moderne Biologie die Vorgänge der Photosynthese erklären konnte, war auch der Wissenschaft klar, welche hervorragende Stellung unsere Sonne für das Leben zukommt. Dennoch gelang es erst im 20. Jahrhundert wichtige Geheimnisse unseres Heimatgestirns zu enträtseln. Einen Überblick über den Aufbau, die Mechanismen der Energieerzeugung und die vielfältigen Beziehungen zwischen Sonne und Erde will dieser Vortrag vermitteln.
29. März 2013
Karfreitag (keine Veranstaltung)
 
05. April 2013, 20 Uhr
T Tauri - Wenn Sterne geboren werden (Fabiano Pinto)
Ein unbedeutendes Nebelfleckchen, das ist der Hind-Nebel im Sternbild Stier. Doch dahinter verbirgt sich ein ungewöhnlicher Stern: T Tauri. Mit seinen Helligkeitsausbrüchen und Gasströmen gilt T Tauri als Prototyp einer Klasse von jugendlichen Sternen, die sich in der wilden Endphase ihrer Entstehung befinden. Und nicht nur dort beobachten Astronomen in den Tiefen von Gas- und Staubwolken das Licht neuer Sterne.
12. April 2013, 20 Uhr
Einstein auf dem Prüfstand - Gravity Probe A & B (Christian Trageser)
Vor etwa 100 Jahren veröffentlichte Albert Einstein seine Allgemeine Relativitäts Theorie (ART), die die Gravitation als geometrischen Effekt einer gekrümmten Raumzeit interpretiert. Viele Voraussagen der ART konnten bis heute mit verschiedenen Experimenten bestätigt werden. Gravity Probe A & B waren zwei dieser Experimente von der NASA, die im Erdorbit einige der vorausgesagten Effekte untersuchten. Der Vortrag erläutert die Experimente und die gemessenen Effekte.
19. April 2013, 20 Uhr
Ein Schwarzes Loch im Zentrum unserer Milchstraße? (Stefan Karge)
Im Zentrum unserer Milchstraße steht ein supermassereiches kompaktes Objekt mit mehreren Millionen Sonnenmassen. Handelt es sich dabei um ein Schwarzes Loch? Diese Frage zu beantworten ist nicht so einfach. Das Zentrum ist sehr weit entfernt von der Erde und zudem noch verborgen hinter Staub- und Gasmassen, die den Blick versperren. Grund genug sich das galaktische Zentrum einmal ganz genau anzuschauen.
26. April 2013, 20 Uhr
War die Mondlandung echt? (Martin Stammberger)
Obwohl es inzwischen sogar Fotos durch eine Raumsonde gibt, meinen viele Menschen, dass der Mondflug von 1969 und die folgenden Expeditionen nie stattgefunden haben. Falsche Schatten, im Vakuum wehende Flaggen und Scheinwerfer auf den Fotos scheinen diese Verschwörungstheorien zu stützen. Kann die Physik solche Argumente entkräften?
03. Mai 2013, 20 Uhr
Der Meteoriteneinschlag im Ural (Volker Heinrich)
Am Morgen des 15. Februar 2013 war die Welt plötzlich nicht mehr die gleiche. Referenten des Physikalischen Vereins haben in Vorträgen wie "Bomben aus dem All" Risiken eines massiven Meteoritentreffers auf bewohntem Gebiet dargestellt - bisher ein eher theoretisches Problem. Jetzt hat uns der Streifschuss eines vergleichsweise kleinen Impaktors das Fürchten gelehrt. Knapp drei Monate nach dem Ereignis ist die Zeit gekommen, das Geschehene zu analysieren.
10. Mai 2013, 20 Uhr
Der römische Mithraskult - eine Astralreligion? (Bruno Deiss)
Als Erlösungsreligion stand der im gesamten römischen Imperium verbreitete Kult in direkter Konkurrenz zum aufstrebenden Christentum. Mithras wurde als der wahre Herrscher des Kosmos verehrt. Offenbar wurden dabei - nach damaliger Vorstellung unerklärliche - astronomische Vorgänge am gestirnten Himmel als das Wirken einer allmächtigen Gottheit gedeutet. Bedeutende archäologische Funde stammen aus Frankfurt Heddernheim, dem römischen Nida.
17. Mai 2013, 20 Uhr
Unser kosmisches Dorf – Das Sonnensystem (Friedrich W. Volck)
Die Sonne, die acht Planeten, die fünf Zwergplaneten, die über fünfhunderttausend Asteroiden, die Monde, die Kometen und Meteorite, die Objekte des Kuipergürtels und der Oort’schen Wolke: Die meisten Objekte kennen wir nur vom Sehen und durch scharfes Hinschauen haben wir eine ganze Menge über sie in Erfahrung gebracht. Und doch ist all das nur unsere unmittelbare kosmische Nachbarschaft, unser kosmisches Dorf.
24. Mai 2013, 20 Uhr
Der Barringer Meteor Krater in Arizona (Martin Bender)
Vor rund 50.000 Jahren ereignete sich eine dramatische Kollision mit der Erde: ein riesiger Meteorit schlug in die weite Ebene Arizonas ein und hinterließ einen mächtigen Krater. Der Vortrag handelt von der jahrelangen Forschungsarbeit Daniel Moreau Barringers und seinen Erkenntnissen über mögliche Gefahren eines Einschlags heute. In Bildern wird der faszinierende Krater in all seinen Facetten präsentiert.
31. Mai 2013, 20 Uhr
Was haben Glasfasern mit galaktischer Archäologie zu tun? (Philipp Schneider)
Das RAdial Velocity Experiment, kurz RAVE, legt durch eine besondere Beobachtungsmethode den Grundstein für eines der jüngsten Forschungsfelder der Astrophysik. Galaktische Archäologie hat wenig mit Spaten, Erde und Pinsel zu tun: ein Roboter sorgt mit Glasfasern für die Spektroskopie von bis zu 150 Objekten pro Beobachtung - somit bis zu 900 Sternspektren pro Nacht. Diese Spektren erzählen uns die Geschichte der Milchstraße und bringen damit ein wenig Licht ins Dunkel der Entstehung unserer Heimatgalaxie.
07. Juni 2013, 20 Uhr
Saturn im Blick - Eindrücke eines riesigen Gasplaneten (Volker Heinrich)
Der Saturn ist in diesem Sommer ein gern gewähltes Beobachtungsobjekt für das kleine Fernrohr. Also Zeit, sich mit den neuesten Erkenntnissen um den schönsten Planeten des Sonnensystems zu befassen. Die Raumsonde Cassini begleitet den Ringplaneten seit Jahren und liefert uns neue Perspektiven dieser faszinierenden Welt. Genießen sie die Resultate dieser Forschung in einem Vortrag, der Sie nicht nur mit Fakten sondern auch mit Ansichten begeistern will.
14. Juni 2013, 20 Uhr
Auf der Suche nach der zweiten Erde (Georg Piehler)
Die Entdeckung von Planeten fremder Sonnen hat im letzten Jahrzehnt zur Entwicklung eines der aufregensten Forschungsgebiete innerhalb der Astronomie geführt. Die Suche nach entfernten - auch erdähnlichen - Planeten ist eng mit der Frage verknüpft: "Sind wir allein im Universum?". Dank des NASA Weltraumteleskops "Kepler" kennen wir inzwischen mehr als 800 Planeten außerhalb unses eigenen Sonnensystems. Der Vortrag zeigt, mit welchen Methoden solche Exo-Planeten aufgespürt werden und informiert über den aktuellen Stand der Forschung.
21. Juni 2013, 20 Uhr
Das Periodensystem im Himmel und auf Erden (Friedrich W. Volck)
Im ganzen Universum gibt es nicht mehr als 100 Elemente: Gold, Wasserstoff, Helium, Rhodium, Tellur und – wie gesagt: einige mehr. Manche kennen die Menschen seit Anbeginn, andere wurden auf der Sonne entdeckt und noch andere existieren nicht länger als Mikrosekunden. Und diese verschiedenen Elemente erzählen uns viel von den Zuständen im Universum und in Sternen.
28. Juni 2013, 20 Uhr
Chaos im Universum (Martin Stammberger)
Die Naturgesetze, die in unserem Universum herrschen, scheinen alle nach einem Prinzip zu funktionieren: Gleiche Ursachen ziehen immer gleiche Wirkungen nach sich. Doch die "Chaostheorie" hat dieses strenge Kausalprinzip scheinbar außer Kraft gesetzt: In vielen Fällen ist die Wirkung unvorhersehbar. In der Astronomie liefert diese Nichtlineare Dynamik wichtige Erkenntnisse - von der Stabilität der Planetenbahnen über das Aussehen des Jupiters bis zur großräumigen Struktur des Kosmos.
05. Juli 2013, 20 Uhr
Antimaterie - Vom Urknall in den Alltag (Kathrin Göbel)
Antimaterie - das klingt nach Science Fiction. Tatsächlich wird Antimaterie heute routinemäßig erzeugt und ist allgegenwärtig in den Laboren dieser Welt und sogar in medizinischen Anwendungen. Nach dem Urknall entstanden Materie und Antimaterie zu gleichen Anteilen. Wir selbst und alle bislang beobachteten Objekte im Kosmos bestehen aus "normaler" Materie. Wo ist die Antimaterie geblieben und können wir sie aufspüren?
23. August 2013, 20 Uhr
Das astronomische zweite Halbjahr 2013 (Dietmar Bönning)
Auch das zweite Halbjahr 2013 steckt astronomisch gesehen voller spannender Ereignisse. Vom jahreszeitlichen Wandel der Himmelsbühne über ergiebige Sternschnuppennächte bis zu interessanten Planetenkonstellationen ist wieder alles dabei, was das Herz des Naturfreundes höher schlagen lässt. Und als Höhepunkt winkt gegen Jahresende der Auftritt des Komet ISON, der das Zeug dazu hat, der hellste Komet der letzten 100 Jahre zu werden.
30. August 2013, 20 Uhr
Der Große Andromeda-Nebel (Stefan Karge)
Der Andromeda-Nebel ist schon seit dem Altertum bekannt als ein schwacher Nebelfleck im Sternbild Andromeda, sichtbar mit freiem Auge. Aber erst Anfang des vergangenen Jahrhunderts war es möglich, die wahre Natur dieses „Nebels“ zu entschlüsseln. Der unscheinbare Fleck entpuppte sich als gewaltiges Sternsystem – ähnlich unserer Milchstraße. Der Vortrag zeichnet ein Portrait des Andromeda-Nebels. Dazu gibt es Tipps zur eigenen Beobachtung.
06. September 2013, 20 Uhr
Urlaub im Orbit - Science oder Fiction? (Volker Heinrich)
Wer gerade mal ca. 40 Millionen US-Dollar erübrigen kann und alle Gesundheitschecks übersteht, kann sich schon heute einen mehrtägigen Flug zur ISS kaufen. Bei der Fluggesellschaft Virgin Galactic kostet das Ticket für einen Weltraumhüpfer von 150 Minuten Dauer mit einer vierminütigen Schwerelosigkeit den Schnäppchenpreis von 250.000 US-Dollar. Ist das der Beginn des Weltraumtourismus für Jedermann?
13. September 2013, 20 Uhr
Mission Planck: Die schärfsten Bilder vom kosmischen Rauschen (Bruno Deiss)
Etwa 300.000 Jahre nach dem Urknall war das Universum so weit abgekühlt, dass die Materie durchsichtig wurde. Licht aus dieser fernen Vergangenheit ist deshalb heute immer noch als gleichmäßiger Mikrowellenhintergrund beobachtbar. Mit dem europäischen Weltraumteleskop Planck wurde nun dieses Nachleuchten des Urknalls mit bislang unerreichter Präzision vermessen. Die neuen Daten geben Auskunft über das kosmische Wirken der rätselhaften „Dunklen Materie“ und „Dunklen Energie“
20. September 2013, 20 Uhr
Orion – der große Jäger (Friedrich W. Volck)
Der Orion gehört zu den markantesten Sternbildern. Er beherrscht vor allem den Wintersternhimmel. Gürtel und Schwert sowie Schultern und Knie des Himmelsjägers sind leicht am Himmel zu erkennen. Sie weisen den Weg zu interessanten astronomischen Objekten: Rote und blaue Riesen, rote Emissionsnebel und blaue Überriesen, Dunkelwolken und Sternentstehungsgebiete, einen Supernovaüberrest sowie den Himmelsäquator. Orion bietet Stoff für viele Erzählungen.
27. September 2013, 20 Uhr
Schrödingers Katze lebt - Quantenphysik für Einsteiger (Martin Stammberger)
Schrödingers nur teilweise tote Katze ist ein Sinnbild für die seltsamen Gesetze der Quantenphysik, an denen selbst Einstein ("Gott würfelt nicht!") zweifelte. Doch Laser, Computer oder digitale Fotografie sind nur durch die Quantenmechanik möglich geworden. In der Astronomie erklärt die Quantenphysik die Existenz von Weißen Zwergen und Neutronensternen und sie sagt voraus, dass selbst Schwarze Löcher sterben können.
04. Oktober 2013, 20 Uhr
Wie wird das Weltraumwetter? (Volker Heinrich)
Weltraumwetter? So ein Unsinn, denken Sie vielleicht! In den 50er Jahren bezeichnete der deutsche Physiker Biermann den beständigen Strom elektrisch geladener Partikel, den die Sonne aussendet, als Sonnenwind. Seitdem gibt es "Weltraumwetter". Heute werden diese Partikelströme sehr engmaschig überwacht. Sie verursachen neben den bezaubernden Polarlichtern auch ernste Gefahren für Raumfahrt, Satelliteninfrastruktur und - in ihrer heftigsten Form - selbst für die Infrastruktur der Erdoberfläche.
11. Oktober 2013, 20 Uhr
Der unbekannte Sub-Millimeter-Himmel: Ein neues atmosphärisches Fenster wird geöffnet (Markus Röllig)
OFIA, CCAT, ALMA: Mehr oder weniger wohl klingende Abkürzungen für Observatorien der jüngsten Generation. Sie dienen dem neuen Forschungsschwerpunkt: der Sub-Millimeter-Astronomie. Kurzwellige Sub-Millimeter-Strahlung aus dem All gelangt nur unter bestimmten atmosphärischen Bedingungen bis zum Erdboden, die mit den neuen Spezial-Teleskopen erforscht wird. Damit gelingen völlig neue Einblicke in ganz unterschiedliche kosmische Phänomene.
18. Oktober 2013, 20 Uhr
Andromeda – Anatomie eines Sternbildes (Klaus Sterlike)
Schon die alten Kulturen Vorderasiens ordneten die Sterne des Himmel in Sternbildern an, die ihre mythischen Vorstellungen widerspiegelten. Zu diesen gehört auch die schöne Andromeda, die als Tochter des Königs Cepheus und seiner Gemahlin Cassiopeia am Herbsthimmel prangt. Begleiten sie den Referenten auf eine virtuelle Reise zu einigen der spektakulärsten astronomischen Objekte in diesem markanten Sternbild.
25. Oktober 2013, 20 Uhr
Kometen - Materie vom Ursprung des Sonnensystems (Stefan Karge)
Kometen gehören zu den ältesten Himmelskörpern im Sonnensystem. Hin und wieder besucht einer von ihnen das innere Sonnensystem und und wir können den typischen Kometenschweif bewundern. Aber was sind Kometen? Und woraus bestehen sie? Antworten liefern Teleskopbeobachtungen sowie diverse Satellitenmissionen, die interessante Erkenntnisse erbrachten. Im Fokus wird auch der neue Komet C/2012 S1 (ISON) stehen, der in einigen Tagen zu seiner Hochform auflaufen wird.
(Link zum Vortrag: hier)
01. November 2013, 20 Uhr
Astrofotografie: von Spiegelreflex- bis Kühlkamera (Sighard Schräbler)
Mittelwerte sagen mehr als Einzelwerte, diese grundlegende Erkenntnis gilt insbesondere für die Astrofotografie. Wenn Sie 100 Aufnahmen übereinander legen, steigt die Bildqualität um einen Faktor 10. Aber kann man Bilder einfach so mitteln und wenn ja, dann womit? Werfen wir also einen Blick auf die Methoden, Himmel auf den Chip zu bringen und die dazu passenden Verarbeitungs-Techniken der digitalen Dunkelkammer.
(Link zum Vortrag: hier)
08. November 2013, 20 Uhr
Neutrinos - von kleinen Teilchen und großen Problemen (Klaus Kümpel)
Sie stammen aus Supernovaexplosionen oder aus dem Inneren der Sonne und pausenlos durchqueren Milliarden von ihnen unsere Körper. Gemeint sind Neutrinos. Extrem kleine und erstaunlich wichtige Teilchen, die es seit ihrer Entdeckung ständig geschafft haben, den Physikern immer wieder neue Rätsel aufzugeben. Grund genug, sich einen Abend mit diesen Teilchen zu beschäftigen.
15. November 2013, 20 Uhr
Die Entdeckung der "Strahlen elektrischer Kraft" (Friedrich W. Volck)
Heinrich Hertz unterrichtete am 13. Dezember 1888 - also vor genau 125 Jahren - die Berliner Akademie der Wissenschaften über die erfolgreiche Erzeugung elektromagnetischer Wellen. Hertz‘ Ergebnisse lieferten die Grundlage für die Entwicklung der drahtlosen Telegraphie und des Radios, des Radars und des Mikrowellenherds. Doch auch das sichtbare Licht, die Infrarot- und Ultraviolettstrahlen, die Röntgen- und Gammastrahlen sind „Strahlen elektrischer Kraft“.
22. November 2013, 20 Uhr
Nova Delphini 2013 - Der Star am Sommerhimmel (Jan-David Förster)
Im August beobachteten Astronomen weltweit die schnelle Entwicklung eines "neuen Sterns" im Sternbild Delfin, welcher binnen weniger Tage nicht nur eine beachtliche Helligkeit erreichte und mit bloßem Auge sichtbar wurde, sondern dank der Beobachtungen von Amateurastronomen auch zur bestdokumentierten Nova aller Zeiten avancierte. Erleben Sie in diesem Vortrag, wie Amateurastronomie auf aktuelle Forschung trifft.
29. November 2013, 20 Uhr
Von Galileos Spektiv zum Extremely Large Telescope - 404 Jahre astronomische Fernrohre (Stefan Karge)
Mit den ersten Teleskopbeobachtungen des Sternenhimmels durch Galileo Galilei begann im Jahr 1609 das Zeitalter der modernen Astronomie. Waren es anfangs noch kleine primitive Linsenteleskope, so staunen wir heute über Großteleskope mit gigantischen Hauptspiegeln von 10 Metern Durchmesser. Aber welche Entwicklung nahm der Teleskopbau in den letzten 400 Jahren, und wie sehen die neuen Riesenteleskope der Zukunft aus?
06. Dezember 2013, 20 Uhr
Ein Blick in die Kinderstube des Kosmos (Stefan Fiebiger)
Die ersten Galaxien entstanden vermutlich etwa 400 Mio. Jahre nach dem Urknall. Der genaue Entstehungsprozess ist aber immer noch unklar. Neuste Beobachtungen mit dem Hubble Weltraumteleskop deuten nun an, dass Galaxien womöglich schon früher existierten als bislang angenommen. Aber welchen Einfluss hatten diese frühen Galaxien auf unser Universum? Und wie verändern sie unser Bild von dessen Entwicklung?
13. Dezember 2013, 20 Uhr
Auf der Suche nach den ältesten Sternen (Kathrin Göbel)
Nach dem Urknall enthielt das Universum fast ausschließlich Wasserstoff und Helium. Alle schwereren Elemente dagegen wurden und werden im Inneren von Sternen erzeugt und in gigantischen Supernova-Explosionen ins All zurück geschleudert. Experimente im Labor und Beobachtungen der ältesten bekannten Objekte im Kosmos überhaupt liefern Informationen über die ersten Sterngenerationen, die Entstehung der Elemente und das frühe Universum.
20. Dezember 2013, 20 Uhr
Der Stern von Bethlehem (Bruno Deiss)
Ein geheimnisvoller Stern soll vor etwa 2000 Jahren sternkundigen "Weisen aus dem Morgenland" den Weg nach Bethlehem zur Geburtsstätte Christi gezeigt haben, so schreibt der Evangelist Matthäus. War es ein Komet, eine Supernova oder eine seltene Konjunktion von Jupiter und Saturn? Bis heute ist die Auseinandersetzung über den Stern der Weisen nicht beendet.

Z Archiv: NaturWissenschaft und Technik 2014

Donnerstag, 23. Januar 2014, 14 - 19 Uhr
Stehen wir bald mit leeren Händen da? Der Raubbau an unserer Erde gestern und heute. Konstruktive Lösungen aus Chemie und Technik für morgen.
23. Frankfurter Sonderkolloquium der Reihe Technik und Gesellschaft im Dialog
Gemeinsame Veranstaltung von DECHEMA, Physikalischer Verein, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, DVS, VDI, DBG, GDCh
Verbraucher weltweit streben nach Handys, Elektrogeräte oder modernen Energiesparlampen. Die Industrie braucht Katalysatoren, Magnete und starke Elektromotoren - kein Wunder, dass sich mancher fragt, woher die Rohstoffe dafür kommen sollen. Beim Kupfer übersteigt die Nachfrage schon heute die Jahresproduktion. Seltenerdoxide werden für zahlreiche Ver-brauchs- und Industrieprodukte benötigt. Viele Länder geraten in eine wirtschaftliche Abhän-gigkeit von den wenigen existierenden Produzenten. Besonders dramatisch ist der Rückgang der Ressourcen beim Phosphat-Mineraldünger und dessen Auswirkungen auf die Nahrungs-mittelproduktion. Lange galt Phosphor nicht als endlicher Rohstoff, sondern als Teil einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Da nur sehr wenige Länder über größere Vorkommen verfü-gen, könnte sich Phosphor zu einer geostrategischen Zeitbombe entwickeln. Das Gleiche gilt für einige kritische Metalle. Neue Explorationsprojekte und effizientere Aufbereitungsverfahren könnten Auswege eröffnen, vor allem aber das Recycling bietet große Möglichkeiten. Beim 23. Frankfurter Sonderkolloquium werden Experten ausführliche Einblicke in die Thematik geben.


Ort: DECHEMA HAUS, Theodor-Heuss-Anlage 25, 60486 Frankfurt am Main
Eintritt frei, Anmeldung erwünscht, Anmeldung nur bei DECHEMA: hier klicken

 

 

Mittwoch, 05. Februar 2014, 19:30 Uhr
Gene aus der Steinzeit - Die letzten Jäger Sammler und die ersten Bauern Mitteleuropas
Prof. Dr. Joachim Burger, Institut für Anthropologie, Johannes Gutenberg Universität, Mainz (Link zum Institut))
Vor etwa 7.500 Jahren wird der Mensch in Mitteleuropa sesshaft und bewirtschaftet Bauernhöfe, hütet und melkt Vieh, erntet Getreide und backt sein Brot. Lange dachte man, daß die lokalen Jäger- und Sammler, die schon 12 Tausend Jahre länger in der Region leben, sich zu Ackerbauern und Viehzüchtern entwickelt hätten und für manche Regionen Europas mag dies auch richtig sein. Für Mitteleuropa zeichnen palaeogenetische Untersuchungen aber ein völlig anderes Bild. In diesem Fall haben molekulare Untersuchungen der prähistorischen Skelette gezeigt, daß die DNA der Jäger-Sammler und der ersten Bauern in Mitteleuropa völlig unterschiedlich ist. Da die Jäger-Sammler schon lange in Europa heimisch waren, müssen die Ackerbauern also eingewandert sein, möglicherweise aus dem Südosten Europas oder gar aus Anatolien. Die Lebensweise der Sesshaftigkeit und des Ackerbaus stellt dabei völlig neue Anforderungen an die Menschen als das Leben vom Sammeln und Jagen. Statt Vitamin D aus Fisch und Fleisch, gibt es nun viel Kohlenhydrate aus Getreide und Milch. Aber auf diese Umstellung in der Ernährung war der Mensch nicht vorbereitet. Er musste sich ihr erst anpassen. Hinzu kommt das gänzlich andere Klima in den nördlichen Breiten. Den größten Teil seiner Evolution hatte der Mensch ja in Afrika verbracht. Und so leben die Jäger-Sammler und Ackerbauern lange parallel in Europa, tauschen Waren aus und nach anfänglicher Zurückhaltung. vermischen sie sich letztendlich auch.


Ort: Hörsaal BiK-F, Georg-Voigt-Straße 14-16, Frankfurt
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

 

 

Mittwoch, 12. Februar 2014, 19:30 Uhr
Welchen Einfluss hat die galaktische kosmische Strahlung auf Aerosole, Wolken und Klima? - Das CLOUD-Projekt am CERN
Joachim Curtius, Institut für Atmosphäre und Umwelt, Goethe-Universität Frankfurt am Main (Link zur Arbeitsgruppe Experimentelle Atmosphärenforschung))
Wolken spielen eine wesentliche Rolle für den Strahlungs- und den Wasserhaushalt der Erde. Sie beeinflussen damit das Klima maßgeblich. Gleichzeitig bilden sie wissenschaftlich den größten Unsicherheitsfaktor für das Verständnis und die weitere Prognose des Klimawandels.

Das CLOUD-Experiment am CERN ermöglicht Experimente zur Aerosol- und Wolkenbildung in der Atmosphäre unter gut kontrollierten Laborbedingungen. Die Experimente werden an einer neu aufgebauten Aerosolkammer mit weltweit einmaligen technischen Spezifikationen durchgeführt. Mit Hilfe einer Reihe neuentwickelter Messgeräte können erstmalig die Prozesse, die zur Neubildung von Partikeln in der Atmosphäre führen, auf molekularer Ebene beobachtet und quantitativ erfasst werden. Ein Schwerpunkt der Studien liegt bei der Rolle von Ionen für den Aerosolbildungsprozess, um die möglichen Einflüsse von kosmischer Strahlung  und deren Modulation durch die Sonne  auf die Wolkenbildung und damit auf das Klima der Erde zu untersuchen. Hierfür wird ein Elementarteilchenstrahl vom CERN verwendet, um die kosmische Strahlung gezielt simulieren zu können. Aus den experimentellen Ergebnissen werden neue Parametrisierungen abgeleitet, mit denen dann in globalen Aerosol- und Wolkenmodellen der Einfluss für die Wolkenbildung und das Klima abgeschätzt wird. Der Vortrag gibt eine Übersicht zur Rolle der Wolken im Klimasystem und über die neuesten Ergebnisse des CLOUD-Experiments.


Ort: Hörsaal BiK-F, Georg-Voigt-Straße 14-16, Frankfurt
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

 

 

Mittwoch, 14. Mai 2014, 19:30 Uhr
Physik beim Fußballspielen
Prof. Dr. Thomas Wilhelm, Institut für Didaktik der Physik, Goethe-Univ. Frankfurt
Die Fußball-Weltmeisterschaft zieht in Deutschland Millionen in ihren Bann. Selten wird aber deutlich, wie viel Physik im Fußballspiel steckt. Viele Untersuchungen zum und Messungen beim Fußballspielen sind heute einfach möglich – auch im Physikunterricht. Dazu eignen sich sowohl Sensoren wie Kraftmessplatte und Beschleunigungssensor, vor allem aber die Videoanalyse, mit der Bewegungen von Bällen und Körperteilen analysiert werden können. Behandelt werden im Vortrag die Kraft zwischen Ball und Boden, die Elastizität verschiedener Fußbälle, die ganze Bewegung eines Fußballspielers beim Vollspannschuss und die Bewegungsabläufe und die Sprunghöhe beim Kopfball. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf den Einfluss der Luft gelegt. So werden Flugkurven unter dem Einfluss von Luftreibung, von Wind und vom Magnus-Effekt aufgezeigt, reale Flugbahnen analysiert und der Magnus-Effekt eindrücklich im Experiment vorgeführt.


Ort: Hörsaal BiK-F, Georg-Voigt-Straße 14-16, Frankfurt
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

 

 

Mittwoch, 05. November 2014, 19:30 Uhr
Eröffnung des 191sten Vereinsjahres mit Karl Schwarzschild-Vortrag: "Was sind Pulsare: Neutronensterne oder Quarksterne?"
Priv.Doz. Dr. Jürgen Schaffner-Bielich, Institut für Theoretische Physik, Goethe-Univ. Frankfurt
Neutronensterne sind die Endprodukte von massereichen Sterne, die am Ende ihrer Entwicklung in einer Kernkollaps-Supernova explodieren. Mittlerweile kennt man mehr als zweitausend rotierende Neutronensterne - sogenannte Pulsare - in unserer Milchstraße. Immer dann, wenn Pulsare noch einen Begleitstern besitzen, kann man mithilfe der Allgemeinen Relativitätstheorie ihre Masse präzise bestimmen. Neueste Beobachtungen zeigen, dass Neutronensterne offenbar ungewöhnlich schwer sein können: danach kann ein Neutronenstern die doppelte Masse unserer Sonne besitzen, jedoch konzentriert auf einen Durchmesser von nur 20-30 Kilometer. Diese Messungen stellen neue Herausforderungen an unser Verständnis über den Zustand der extrem dichten Materie im Inneren eines Neutronensternes. Insbesondere stellt sich die Frage, ob die Dichte im Zentrum so hoch ist, dass sich die Materie in ihre Grundbestandteile - die "Quarks" - auflöst.


Ort: Hörsaal BiK-F, Georg-Voigt-Straße 14-16, Frankfurt
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

 

 

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 19:30 Uhr
Öffentliche Festveranstaltung: Verleihung von Förderpreisen des Physikalischen Vereins an Schüler und junge Wissenschaftler
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Fachbereich Physik der Goethe-Universität

 

 

an

Christian Brudy, Daniel Crusius, Elias Chalwatzis
Gibt es Alternativen zum Lithium im Akku?
Ob Smartphone, Laptop oder Elektroauto – Akkumulatoren sind allgegenwärtig und könnten durch die geplante Energiewende noch wichtiger für uns werden. Aus diesem Grund haben wir uns in den durchgeführten Versuchsreihen mit der Suche nach leistungsfähigen und zugleich preiswerten Alternativen zum heute in Akkumulatoren verwendeten Lithium beschäftigt. Wir konnten zeigen, dass sich Natrium und Magnesium wegen ihrer soliden Spannungs- und Kapazitätswerte anbieten.

Laudatio: Dr. Roland B. Steck, TU Darmstadt
 

 

an

Astro-AG Kopernikusschule, Freigericht
Uranusbeobachtung 2013/2014
Mit Hilfe fotografischer Aufnahmen am Teleskop haben die Schüler der Astro-AG (6. – 9. Klasse) die Schleifen-Bewegung des Planeten Uranus über mehrere Monate verfolgt und auf einer geeigneten Sternkarte aufgezeichnet. Aus diesen Beobachtungsergebnissen wurde dann mittels maßstabgerechter Standortzeichnung die Entfernung des Planeten auf etwa 10 Prozent genau ermittelt.

Laudatio: PD Dr. Harald Bräuning, Sternwarte Hofheim
 

 

an

Melanie Hoffmann
Ricardo T. S. Redinger
Annika Stierstorfer
Unterrichtsmaterialien zum Thema „Wetter“ im Sach-unterricht der Grundschule - Aufarbeitung für die Internetplattform SUPRA
Melanie Hoffmann
Das Thema Wetter bietet viele Möglichkeiten, Schüler der Grundschule an naturwissenschaftliche Fragestellungen heranzuführen. Der erste Teil der Arbeit beinhaltet fachliche Hintergründe. Im zweiten Teil werden didaktische Überlegungen dargestellt. Dabei werden beispielsweise Schülerfehlvorstellungen aufgeführt. Der Hauptteil der Arbeit umfasst die Erstellung von Unterrichtsmaterial. Es werden konkrete Unterrichtsvorschläge vorgestellt. Die Arbeitsblätter befinden sich im Anhang der Arbeit.

Laudatio: Prof. Dr. Bruno Deiss, Physikalischer Verein
Erprobung und hypothesengeleitete Weiterentwicklung des IPN-Videokodiermanuals für das Lehrerhandeln in komplexitätsreduzierten Unterrichtssituationen
Ricardo T. S. Redinger
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Auswertung von 15-minütigen Unterrichts-Miniaturen anhand eines etablierten Kodier-Manuals des IPN, das für die Videoanalysen von Regelunterricht konzipiert ist. Explorativ wird die Anwendbarkeit des Manuals auf Unterrichtssequenzen geprüft, die hinsichtlich ihrer Unterrichtszeit und Lerngruppen-Größe im Vergleich zum Regelunterricht reduziert sind. Nach Klärung der Anwendbarkeit wird eine hypothesengeleitete Weiterentwicklung des Manuals zur Auswertung von Basis-dimensionen der Unterrichtsqualität vorgenommen.

Laudatio: Gerhard Maier, Schulamtsdirektor a.D.
Die Bogenbrücke im Sachunterricht
Annika Stierstorfer
Die Arbeit gibt zuerst einen historischen Überblick über die technischen Entwicklungsstufen von Gewölbekonstruktionen – eine der fundamentalen technischen Leistungen des Menschen. Der Hauptteil der Arbeit umfasst die Erstellung von konkretem Unterrichtsmaterial zum Stationenlernen. Hierbei werden die Schüler angeleitet, sich unter verschiedenen Aspekten experimentell mit physikalischen und technischen Fragen zur Konstruktion einer belastbaren Brücke auseinanderzusetzen.

Laudatio: Dr. Franz Ritter, Physikalisches Institut, Goethe-Universität
 

 

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Kai Ackermann
Marcus Honig
Kristin Kliemt
Ute Lenz
Untersuchung neuer organischer Ladungstransferkomplexe mit gemischter Stapelung
Kai Ackermann
Organische mixed-stack Ladungstransferkomplexe eignen sich zur Untersuchung veränderlicher Vielteilchenwechselwirkungen und könnten zukünftig als Dielektrika vielfältig eingesetzt werden. Zwei neue Systeme dieser Materialklasse [(BEDT-TTF)-DTF, TMP-F4TCNQ] wurden hinsichtlich eines neutral-ionischen Phasenübergangs untersucht. Hierfür wurden die strukturellen und elektronischen Eigenschaften von Dünnschichten und Einkristallen charakterisiert. Obgleich der gesuchte Phasenübergang nicht beobachtet wurde, lieferten die Untersuchungen neue Erkenntnisse über das dielektrische Verhalten neutraler Ladungstransfersysteme.

Laudatio: Prof. Dr. Michael Huth, Physikalisches Institut, Goethe-Universität
Photonen induzierte Fragmentierung von Trifluoressigsäureethylester
Marcus Honig
In einem COLTRIMS Experiment wurde das Molekül Trifluoressigsäureethylester mit hochenergetischer Röntgenstrahlung beschossen und dadurch in unterschiedliche Bruchstücke zerbrochen. Dank einer ungewöhnlich stark ausgeprägten Eigenschaft namens „Chemische Verschiebung“ kann für genau dieses Molekül die Stelle beobachtet werden, an der es von der Strahlung getroffen wurde. In Abhängigkeit dieser Information wurde die Fragmentierung des Moleküls untersucht.

Laudatio: PD Dr. Till Jahnke, Institut für Kernphysik, Goethe-Universität
Crystal Growth and Characterization of YbNi4P2
Kristin Kliemt
Einkristalle der Schwere-Fermionen-Verbindung YbNi4P2 wurden aus Nickel-Phosphor-Eigenfluss mit der Bridgman-Methode bei Temperaturen oberhalb 1300°C gezüchtet. Die strukturelle und chemische Charakterisierung der Proben erfolgte mittels Laue- Methode, Röntgenpulverdiffraktometrie und energiedispersiver Röntgenspektroskopie. Die Qualität der Kristalle aus verschiedenen Züchtungen wurde mit Hilfe magnetischer und elektrischer Transportmessungen verglichen und der Einfluss verschiedener Züchtungsgeschwindigkeiten auf die Probenqualität wurde untersucht.

Laudatio: Prof. Dr. Cornelius Krellner, Physikalisches Institut, Goethe-Universität
Dissoziation von H2–Molekülen
Ute Lenz
Die Dissoziation von Wasserstoffmolekülen nach Photo-Ionisation wurde experimentell durch Impulsspektroskopie untersucht. Dabei konnte erstmals die von Cohen und Fano 1966 vorhergesagte Doppelspaltinterferenz für die Einfachionisation in der Winkelverteilung des Elektrons beobachtet werden. Außerdem wurde eine überraschende Asymmetrie gefunden, die man nicht innerhalb der Born-Oppenheimer- und Franck-Condon-Näherung erklären kann. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Atomphysik Frankfurt.

Laudatio: PD Dr. Till Jahnke, Institut für Kernphysik, Goethe-Universität

Z Archiv: Specials 2013

Lange Nacht der Sterne - Bundesweiter Astronomietag

Bundesweiter Astronomietag 2013

Samstag, 16. März 2013, 19 - 24 Uhr

Verbringen Sie mit uns "Die Nacht der Sterne" auf der Sternwarte Frankfurt. Der bundesweite Astronomietag wird von der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) in Zusammenarbeit mit Astronomischen Vereinigungen, Sternwarten und Forschungsinstitutionen initiiert.

Himmelsbeobachtungen (bei klarem Himmel)

Zu Beginn der Veranstaltung ist die schmale Sichel des Neumondes über dem Westhorizont sowie der Riesenplanet Jupiter hoch am Himmel zu sehen. Um Mitternacht, wenn Mond und Jupiter bereits untergegangen sind, zeigt sich - bei guter Sicht - am Osthorizont noch der Ringplanet Saturn. Mit etwas Glück wird auch der neue Komet PANSTARRS zu sehen sein.

Ausstellungen

  • "Meteoriten - Steine aus dem All"
  • Fernrohre und Instrumente

Multimedia-Vorträge

Die Live-Beobachtungen des Nachthimmels werden ergänzt durch spannende Multimedia Vorträge zu astronomischen Themen:

  • 20:00 Uhr: "Eine Reise durch das Sonnensystem" (Peter Bel)
  • 21:30 Uhr: "Die Kometen PANSTARRS und ISON - zwei neue Besucher aus der Oortschen Wolke (Stefan Karge)
  • 23:00 Uhr: "Bomben aus dem All" (Martin Stammberger)

Imbiss

Mit Brezeln und kühlen Getränken kann Hunger und Durst gestillt werden.

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Ort: Sternwarte Frankfurt des Physikalischen Vereins, Robert-Mayer-Str. 2-4, Frankfurt a.M.

 

Nacht der Museen

Samstag, 4. Mai 2013, 19 - 2 Uhr

Science and fiction

Über 20.000 Besucher jährlich nutzen die naturwissenschaftlich bestimmten Angebote der Sternwarte Frankfurt, die vom Physikalischen Verein betrieben wird. Bei der Nacht der Museen erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm rund um das Thema "Science and fiction".

  • Vorträge zum Thema Science Fiction
    • 20.30 Uhr „Science Fiction und Wissenschaft“ (Prof. Gerd Küveler)
    • 22.00 Uhr „Book your place in space“ Reisen ins Weltall
    • 23.30 Uhr „Zurück zur Zukunft“
  • Große Meteoritenausstellung - Keine Fiktion: Steine aus dem All sind Realität. Nehmen Sie ein Stück Kosmos in die Hand und lassen sich überraschen.
  • Remote Control: Steuern Sie einen Rover auf dem Mars.
  • Live Musik mit dem Jazz Duo Chillz: Peter Autschbach und Klementine Hendrichs begleiten Sie vom Heute in die Zukunft: 19.30, 21.30, 22.30, 24.00 Uhr
  • Teleskope auf mehreren Ebenen stehen für geführte Beobachtungen zur Verfügung.
  • Getränke und Fingerfood

Nacht der Museen 2013Ort:
Sternwarte Frankfurt des Physikalischen Vereins, Robert-Mayer-Str. 2-4, Frankfurt a.M.

 

Fr 27. September 2013, 19-02 Uhr

Geistesfluegel_1SONDERVERANSTALTUNG: „GEIST VERLEIHT FLÜGEL“

ASTRONAUT HANS SCHLEGEL BEIM „KEHRAUS“ IN DER STERNWARTE


Am 27. September 2013 wird der „Physikalische Verein“ seine vorerst letzte Vorstellung im vertrauten Domizil in der Sternwarte Frankfurt – gleich neben dem Senckenberg-Museum - geben. Grund ist eine längere Umbaupause von voraussichtlich drei Jahren, in der der traditionsreiche Komplex von Grund auf renoviert werden wird. Deshalb laden wir zum „Kehraus“ nochmal zu einem vielfältigen Kultur- und Wissenschaftsprogramm ein.

Vorträge: Mit dabei sein wird ESA-Astronaut Hans Schlegel aus Houston, einer der wenigen Menschen, die schon zweimal im Weltall waren: 1993 mit der deutschen Spacelab-D2-Mission und 2008 mit dem ESA-Columbus-Labor in der Internationalen Raumstation ISS. Von dort hat er auch einige einzigartige Videos mitgebracht, die an diesem Abend gezeigt werden sollen: Astronauten(er)leben.
Eröffnet wird der Abend von Martin Stammberger mit einer kleinen Einführung in die Quantenphysik „Schrödingers Katze lebt - Quantenphysik für Einsteiger“ . „Schrödingers Katze lebt“.

Sternwarte: Bis zwei Uhr nachts steht bei günstigen Wetterverhältnissen letztmalig die Kuppel der Sternwarte für Himmelsbeobachtungen offen.

Geistesfluegel_2Kunst: Zusammen mit dem Kunstprojekt „Aussenwelt“ präsentieren wir ein umfangreiches Kulturprogramm. Einige außergewöhnliche Installationen zum Thema „Geist verleiht Flügel“ werden zu sehen sein. Die beiden Offenbacher HfG-Studenten Nikolas Schneider-Pfähler und Carolin Liebl zeigen ihre tanzenden Roboter „Vincent & Emilie“, der Lichtkünstler Alfred Wolski wird das alte Foyer in einen Farb(t)raum tauchen und von Paul Hayduk gibt es Lichtkunst in 3D zu sehen.

Musik: Musikalisch ist Rafael Sotomayor mit einem Klangschalenkonzert zu hören. Außerdem Niklas Fiedler und Surprise sowie der Singer/Songwriter Casey Keth.

Ort: Physikalischer Verein, Robert-Mayer-Straße 2-4, 60325 Frankfurt
Eintritt:10 Euro, ermäßigt 8 Euro (Schüler, Studenten), Mitglieder 7 Euro (nur Abendkasse, kein Vorverkauf)

 

Sa 28. September 2013, 11-17 Uhr

HLN_1 Tag der offenenen Tür: "100 Jahre Taunus-Observatorium auf dem Kleinen Feldberg"

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Fachbereich Geowissenschaften, Goethe-Universität


Vor 100 Jahren wurde das Taunus-Observatorium auf dem kleinen Feldberg eröffnet. Zur Feier des Jubiläums laden der Physikalische Verein und der Fachbereich Geowissenschaften/Geographie der Goethe-Universität zu einem Tag der offenen Tür am 28.9.2013 ab 11 Uhr ein. Die Besucher erwartet ein buntes Programm aus Vorträgen, Führungen und Wissenschaft zum Anfassen.

Gegründet wurde das Taunus Observatorium vom Physikalischen Verein als Stiftung, die sich aus den Spenden Frankfurter Bürger finanzierte. Zur Eröffnung der damals hochmodernen Erdbebenwarte reiste sogar Kaiser Wilhelm II. aus Berlin an. Als ein Jahr später die Universität gegründet wurde, gliederte man das Observatorium an das Institut für Meteorologie und Geowissenschaft an.

Frankfurter Forscher leisteten am Observatorium Pionierarbeit in der Atmosphären- und Erdbebenforschung. Bis heute ist die seismologische Station am Kleinen Feldberg in Betrieb und Teil des German Regional Seismic Network. Im atmosphärenwissenschaftlichen Labor sammelt das Institut für Atmosphären- und Umweltforschung auch heute noch Daten. Von Vorteil ist die Nachbarschaft zu der vom Deutschen Wetterdienst betriebenen Wetterstation und der Luftmeßstation des Landes Hessen. 1998 kam noch die Hans-Ludwig-Neumann Sternwarte hinzu, in der Mitarbeiter des physikalischen Vereins inzwischen mehr als 100 Kleinplaneten entdeckt haben.

Beim Tag der offenen Tür berichtet der Deutsche Wetterdienst über die Bedeutung der Wetterbeobachtung für die Luftfahrt. In der Hans-Ludwig-Neumann Sternwarte können die Besucher einen Blick durch ein Sonnenteleskop werfen. In der alten Erdbebenwarte dürfen sie die historischen Seismographen auf ihre Funktionstüchtigkeit testen. Auch die Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes und die Forschungsstation des Institutes für Atmosphäre und Umwelt/HLUG können besichtigt werden. In einer Vorführung zur Bodenkunde wird die Landschaftgeschichte und die ökologische Bedeutung des Umweltfaktors „Boden“ erläutert.

Damit nicht nur der Wissenshunger und –Durst gestillt werden, verkauft die Geo-Fachschaft der Goethe-Universität Kaffee und hausgemachten Kuchen.

Informationen: Alexander Löwer, Tel.: (069) 798-40207, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., http://www.geo.uni-frankfurt.de/Geoagentur

Ort: Taunus-Observatorium, Kleiner Feldberg (Lageplan: hier klicken)

Z Archiv: Seminare 2013

Seminare und Workshops

Samstag, 23. März 2013, 15 - 18 Uhr
Astro-Praxis: "Der Himmel des Feldstechers"
Dietmar Bönning
Sehr häufig haben wir zu Hause ein leistungsfähiges Instrument zur Beobachtung des gestirnten Himmels, ohne es zu wissen: unseren Feldstecher. Bereits mit diesen Geräten können wir am Himmel Beobachtungen durchführen, die für einen Galileo Galilei oder Johannes Keppler unmöglich waren - und es gibt kaum einen ernsthaften Amateur­astronomen, der solch ein Gerät nicht sein eigen nennt. Dieses Seminar macht Sie mit Beobach­tungstechniken und Objekten am Himmel bekannt, mit denen Sie viele spannende und erfolgreiche Beobachtungsstunden erleben können. Bitte eigene Ferngläser mitbringen - soweit vorhanden.

Keine Voranmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr 5 Euro (Zahlung beim Kursleiter), Mitglieder frei.

Ort: Sternwarte Frankfurt des Physikalischen Vereins, Robert-Mayer-Str. 2-4, Kl. Hörsaal Erdgeschoss

 

Samstag, 21. September 2013, 20 Uhr
Samstag, 28. September 2013, 20 Uhr
Astro-Praxis: "Astrofotografie auf dem Kleinen Feldberg"
Sighard Schräbler und Peter Bel
Themen: Bedienung der Kuppel, Benutzung einer Astrokamera im Fokus eines der großen Teleskope, Finden von Objekten, Fokussierung mit Bahtinov-Maske, Dunkelbilder, Hellbilder, Kontrastverbesserung mit Filtern und eine Einführung in Steuerungssoftware. Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse im Umgang mit Computer und Teleskop, sowie Mobilität: Die Treffen finden in der Hans-Ludwig-Neumann-Sternwarte des Physikalischen Vereins auf dem Kleinen Feldberg statt.

Telefonische Anmeldung erforderlich bis 13. September
Tel. 069 704630 (ab 14:00 Uhr)
Maximale Teilnehmerzahl: 15

Teilnahmegebühr 25 Euro, Mitglieder 15 Euro (Zahlung bei der Kursleitung)

Ort: HLN-Sternwarte des Physikalischen Vereins im Taunus (Genauer Treffpunkt wird bei Anmeldung bekanntgegeben)

 

Samstag, 19.10.2013, 15-18 Uhr
Astro-Praxis "Wie funktioniert eine drehbare Sternkarte?"
Dietmar Bönning
Welcher Stern ist das? Wo steht heute die Sonne, und wann geht sie auf und unter? Wann kann ich das Sternbild Orion am Abendhimmel erblicken? Stimmt es, dass der Große Wagen in unseren Breiten niemals untergeht? Diese und eine ganze Reihe weiterer Fragen kann uns eine drehbare Sternkarte beantworten, nur wie? Leider sind die mitgelieferten Anleitungen für den interessierten Laien nur schwer, wenn überhaupt verständlich. Dieses Seminar soll die grundlegenden Funktionen einer drehbaren Sternkarte mit Erläuterungen und praktischen Beispielen näher bringen. Dabei erfahren die Teilnehmer auch einiges über die der Bewegung der Himmelskörper zugrunde liegenden Vorgänge. Vorkenntnisse zu diesem Seminar sind nicht nötig. Bitte eigene Sternkarten, soweit vorhanden, mitbringen. Ansonsten kann eine kleine Anzahl Karten von der Sternwarte ausgeliehen werden.

Keine Voranmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr 5 Euro (Zahlung beim Kursleiter), Mitglieder frei.

Ort: Hörsaal BiK-F, Georg-Voigt-Straße 14-16, 60325 Frankfurt

 

Samstag, 30.11.2013, 15-18 Uhr
Astro-Praxis "Tipps zum Fernrohrkauf"
Dietmar Bönning
Weihnachten steht mal wieder vor der Tür und damit die unvermeidliche Frage: "Was schenke ich meinen Lieben (oder mir selbst)?" Wie wäre es mit einem Fernrohr? Doch Vorsicht! Um nachher nicht im wahrsten Sinne des Wortes in die Röhre zu gucken, bedarf es ein wenig Information darüber, wo bei diesen Geräten die Fußangeln zu finden sind und wie man sich im Wust der angebotenen Instrumente am besten zurechtfinden kann. Hierbei soll dieses Seminar behilflich sein. Denn eines ist sicher: Jedes Fernrohr hat seinen Himmel, man muss nur wissen welchen.

Keine Voranmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr 5 Euro (Zahlung beim Kursleiter), Mitglieder frei.

Ort: Hamburger Allee 22-24, Frankfurt (Experiminta Nebeneingang) (Lageplan: hier)
montags, 28.10 - 16.12.2013, 20:00 - 21:30 Uhr (8 Termine)
Astrophysik-Seminar "Kosmologie der Allgemeinen Relativitätstheorie"
PD Dr. Rainer Göhring

 

Im Jahr 1916 hatte es Einstein nach über 10 Jahren endlich geschafft, die Spezielle Relativitätstheorie so zu erweitern, dass mit der Allgemeinen Relativitätstheorie auch die Gravitation in ihrem Wesen erklärt werden konnte – als Änderung der Raum-Zeit-Struktur durch die Massen. Mit seinen Feldgleichungen eröffnete er eine Möglichkeit, unser Universum physikalisch und mathematisch zu beschreiben.

Allgemeine Relativitätstheorie und Kosmologie müssen keine Horrorvision für Nichtmathematiker sein! In dem Seminar soll gezeigt werden, daß auch ohne hohe Mathematik die Konzepte der Relativitätstheorie in der Kosmologie nachvollzogen werden können: der Urknall, die Raum-Zeit-Struktur oder Expansion unseres Universums. Beobachtende Kosmologie mit Hilfe von Großteleskopen und Satelliten und Fortschritten in der Theorie haben ein „Standardmodell des Universums“ ermöglicht; seine Inhalte werden Gegenstand des Seminars sein.

Mathematisch-naturwissenschaftliches Interesse sollte vorhanden sein.

Teilnahmegebühr 40 Euro, Mitglieder 15 Euro (Zahlung beim Kursleiter).

Wir bitten um Anmeldung per E-mail (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) unter Angabe von Name, Vorname, Telefonnummer und evtl. Mitgliedsnummer.
Tel. 069 704630 (ab 14:00 Uhr)

Die Veranstaltung ist als dienstbezogene Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte vom Landesschulamt akkreditiert: 01376635. Das Angebot umfasst eine Dauer von 4 Tagen.

Zum Herunterladen:
Skript
Foliensatz 1
Foliensatz 2
Foliensatz 3
Foliensatz 4
Foliensatz 5
Foliensatz 6
Foliensatz 7
Foliensatz 8

Ort: Hörsaal BiK-F, Georg-Voigt-Str. 14-16, Frankfurt (Lageplan: hier)