Preisverleihungen des Physikalischen Vereins

 

 

 

Der Physikalische Verein fördert

- die naturwissenschaftliche Forschung und physikdidaktische Ausbildung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität
- die Amateurforschung auf den Gebieten Umweltschutz und Astronomie - insbesondere an Schulen

durch die jährliche Vergabe von vier Preisen.

Isis
 

 

Programm 2022 (wird fortlaufend ergänzt)

Januar 2022

 

Wir freuen uns, die folgenden Abschlussarbeiten für das Jahr 2021 auszeichnen zu dürfen.

Wir gratulieren den Preisträgern sehr herzlich.

Donnerstag, 20. Januar 2022, 19:00 Uhr
Verleihung von Preisen des Physikalischen Vereins an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Fachbereich Physik der Goethe-Universität

  • Begrüßung: Prof. Dr. Dorothée Weber-Bruls
  • Grußwort: Prof. Dr. Reinhard Dörner, Studiendekan des Fachbereichs Physik

 

 

Der Physikdidaktik-Preis des Physikalischen Vereins wird für hervorragende Staatsexamensarbeiten aus dem Fachbereich Physik der Goethe-Universität verliehen, die die Lehre in den verschiedenen Schularten verbessern.

Preisträger
Yasmin Gärtner
Entwicklung eines Schülerlabors zur Baubionik

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Laudatio: apl. Prof. Dr. Bruno Deiss
 

Vinit Suri
Vergleich von Videoanalyse-Apps auf Tablets für den Physikunterricht

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Laudatio: Hartmut Hasenkamp


Jelka Weber
Akzeptanzbefragung zu Augmented-Reality-Experimenten auf dem Spielplatz

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Laudatio: Prof. Dr. Cornelius Krellner

 

Der Wissenschaftspreis des Physikalischen Vereins wird verliehen für Studienabschlussarbeiten aus allen physikalischen Disziplinen (Physik, Meteorologie, Geophysik und Physikalische Chemie) der Goethe-Universität.

Preisträger
Niclas Heinsdorf, Institut für Theoretische Physik
Topologische Eigenschaften des eisenbasierten Supraleiters CaKFe4As4

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Laudatio: Prof. Dr. Roser Valenti
 

Alexander Kondratiev und Asok Rafael Thun, Institut für Biophysik
Development of Instrumentation and Software for 2D-IR Spectroscopy and Implementation of FT-VIPER Spectroscopy

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Laudatio: Jens Bredenbeck


Laurin Pannullo, Institut für Theoretische Physik
Inhomogene Phasen im 1 + 1-dimensionalen Gross-Neveu Modell bei endlicher Anzahl von Fermionen-Flavors

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Laudatio: Prof. Dr. Marc Wagner
 
  • Vortrag von Laurin Pannullo
    Das Quark-Gluon-Plasma und die hadronische Phase sind theoretisch und experimentell bestätigte Phasen von stark-wechselwirkender Materie. Theoretische Untersuchungen einfacherer Modelle lassen die Existenz weiterer exotischer Phasen vermuten, z.B., sogenannte inhomogene/kristalline Phasen bei hohen Materiedichten, welcher bisher nur in semi-klassichen Approximationen gefunden wurden. In dieser Arbeit wurde untersucht, ob die inhomogene Phase im 1+1-dimensionalen Gross-Neveu Modell bei vollen Quantenfluktuationen bestehen bleibt.
 
Online-Veranstaltung, Anmeldung erforderlich über tickets.physikalischer-verein.de
Die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting werden vor der Veranstaltung an alle angemeldeten Teilnehmer per E-Mail verteilt.

 

14. Juli 2022, 19:00 Uhr
Verleihung von Preisen des Physikalischen Vereins an junge Forscherinnen und Forscher sowie an Amateurastronomen Öffentliche Festveranstaltung
Der Umweltpreis des Physikalischen Vereins wird für Arbeiten mit stark interdisziplinärem Charakter über Umweltschutz und Umwelttechnik sowie technische Entwicklungen mit besonderem gesellschaftlichen Bezug vergeben. Er richtet sich an Amateurforscherinnen und -forscher insbesondere an Schulen.

Preisträger
Samuel Gorelikow
All-Terrain-Ressource-Analysis Rover – Entwicklung eines günstigen und ressourceneffizienten Robotik-Systems zur Kartographie und Effizienzsteigerung in der Forst- und Landwirtschaft

Betreuerin:
Frau Dr. Maria Kleemiß
Gymnasium Riedberg, Frankfurt am Main

In dieser Forschungsarbeit untersuche ich die Funktionsfähigkeit kleiner, kostengünstiger Robotik-Systeme. Diese sollen z.B. Landwirten helfen den Wasserverbrauch und die CO2 Emissionen zu senken, in dem sie Datensammeln, die helfen die ideale Menge an Wasser zu bestimmen. Hierzu habe ich zwei Roboter-Prototypen mit unterschiedlichem Antrieb, verschiedener Steuerung und seitlich angebrachten Ultraschallsensoren entwickelt. Beide Prototypen wurden in verschiedenen Testsituationen hinsichtlich ihres Verhaltens beim autonomen Fahren untersucht, anschließend eine Fehleranalyse durchgeführt und Ideen zu Verbesserung der Fehler diskutiert. Darüber hinaus habe ich einen motorisierten Roboterarm gebaut, um künftig einen hoch funktionalen Roboter für wissenschaftliche und z.B. landwirtschaftliche Untersuchungen zu entwickeln (All-Terrain-Ressource-Analysis Rover).

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Der Preis wird für astronomische Arbeiten vergeben. Er richtet sich an Amateurforscherinnen und -forscher insbesondere an Schulen. Der Preis kann auch an Arbeitsgruppen vergeben werden.

Preisträgerin
Mareike Belger
Faszination Kosmische Nebel – Erstellung eines Planetarium-Vortrages für Schüler der Abiturstufe

Betreuer:
Herr Dr. Sebastian Winkler
Gymnasium „Prof. Dr. Max Schneider“, Lichtenstein/Sachsen

In dieser Arbeit werden die kosmischen Nebel als außergewöhnlich farbenfrohe Objekte des Nachthimmels aus dem Teilgebiet der Astronomie beleuchtet. Im Vordergrund steht dabei zunächst die Entstehung der kosmischen Nebel sowie die Untersuchung ihrer Leuchterscheinungen, deren Ursachen in den Grundlagen der Atom- und Kernphysik liegen. Durch gezielte Auswahl dieser physikalischen Themenfelder aus dem sächsischen Lehrplan für Schüler des Physik-Leistungskurses Klasse 12 und der theoretischen Verbindung der physikalischen Kenntnisse mit dem Wesen der kosmischen Nebel wurde die Grundlage einer didaktischen Aufbereitung geschaffen. Mithilfe eines visuell ansprechenden Vortrages zur Projektion an der Kuppel eines Planetariums soll für die Schüler eines Physik-Leistungskurses der Zusammenhang zwischen gelerntem Unterrichtsstoff und dem konkreten, astronomischen Thema dieser Arbeit verdeutlicht werden. In Zusammenarbeit mit dem Planetarium „Minikosmos“ in Lichtenstein wurde die Erstellung einer Planetariums-Show verwirklicht. Um neben den spektakulären Bildmaterialien der kosmischen Nebel auch die physikalischen Inhalte anschaulich darzustellen, wurden zusätzlich unterrichtsgeeignete Verbildlichungen der Lerninhalte jeweils für die Atom- und Kernphysik entworfen. Durch die Nutzung professioneller Software für Videoschnitt und Bildbearbeitung speziell für die „Fulldome“-Projektion an der runden Kuppel erfolgte schließlich das Zusammenfügen aller Elemente zu einer vollständigen Show. Nach der Durchführung eines Probe-Vortrages mit anschließender Umfrage für Schüler eines Physik-Leistungskurses sowie Physiklehrer wurde die Verständlichkeit der Show in verschiedenen Aspekten überprüft, sodass es in Zukunft noch zu Überarbeitungen kommen kann.

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Online-Veranstaltung, Anmeldung erforderlich über tickets.physikalischer-verein.de
Die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting werden vor der Veranstaltung an alle angemeldeten Teilnehmer per E-Mail verteilt.

 

Hinweis: Mit der Teilnahme an einer dieser Veranstaltungen wird dem Physikalischen Verein die Erlaubnis erteilt, während der Veranstaltung Foto- und Filmaufnahmen zu machen und diese Aufnahmen für seine Öffentlichkeitsarbeit und seine Dokumentation, analog und digital, zu verwenden. Mit dem Besuch der Veranstaltung ist Ihr Einverständnis gegeben.